"Sadfishing" führt zu Mobbing

Vorsicht mit traurigen Postings

Traurige Postings führen schnell zu Cybermobbing. Das zeigt eine aktuelle Studie aus England. “Sadfishing“ heißt das Phänomen, bei dem User tiefe Einblicke in ihre Seele posten. Die Nutzer schreiben ganz öffentlich über emotionale Probleme. Statt Trost ernten viele jedoch Hass, Beleidigungen und Drohungen. Denn “Sadfishing“ wird von den meisten als übertrieben und verlogen wahrgenommen. In Wahrheit gehe es dem User nur um Aufmerksamkeit, so der Tenor.

Also mit allzu intimen Dingen lieber aufpassen, sagt auch Social-Media-Expertin Sabrina Hanneman:
"Wenn man wirklich sehr private Dinge teilt, muss man natürlich mit unterschiedlichen Reaktionen rechnen. Außerdem muss man daran denken, dass solche Dinge ja auch geteilt oder Screenshots gemacht werden. Das steht dann für immer im Netz."

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