Salzburg holt Listerien-Käse zurück

Es ist einer der größten Lebensmittel-Rückholaktionen seit Jahren: Zwölf Käsesorten der Käserei Pötzelsberger im Salzburger Tennengau sind mit Listerien belastet. Der Betrieb hat das selbst gemeldet. Jetzt werden unter anderem Bäckereien, Hotels und Geschäfte in ganz Österreich kontrolliert, ob sie die Produkte aus dem Verkauf genommen haben. Listerien können zu Kopfschmerzen, Erbrechen, Fieber und in Einzelfällen sogar zum Tod führen.

Die Keime können gefährlich sein, so Andrea Huber von der Lebensmittelaufsicht Salzburg:
"Vor allem für immungeschwächte Personen, chronisch Kranke, Schwangere, eventuell Kinder. Gesunden Menschen macht das normalerweise nichts aus. Es ist ja nicht jedes Käsestück kontaminiert, das kann man so nicht zurückverfolgen. Aber eines ist klar: Die Käsesorten sind jetzt vom Markt genommen, auch in den anderen Bundesländern."

Listerien sind Umweltkeime, dadurch gibt es sie beispielweise auch in Gartenerde oder bei Haustieren. Wo sie also herkommen, ist oft schwer zurückzuverfolgen.

Folgende Käsesorten der Firma Pötzelsberger können in den Geschäften ohne Beleg gegen Rückerstattung des Kaufpreises zurückgegeben werden:

Mindesthaltbarkeitsdatum von 17.2. bis 12.3.2015

  • Bauernkäse
  • Bauernkäse mit Pfeffer
  • Dorfkäse
  • Dorfkäse Pikant
  • Magdalenenkäse
  • Heublumenkäse
  • Kräuterhexenkas

Mindesthaltbarkeitsdatum von 24.2. bis 19.3.2015

  • Magerkäse
  • Magerkäse mit Pfeffer
  • Alpenperle
  • Kürbisperle

Mindesthaltbarkeitsdatum von 27.2. bis 22.3.2015

  • Bergkäse

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