Schrankendebatte nach Zug-Crash

Schranken sind nicht immer eine Lösung! Das sagen Verkehrsexperten nach dem Todescrash auf einem Bahnübergang im Bezirk Braunau in Oberösterreich. Beim Zusammenstoß eines Güterzugs mit einem Auto sind ja eine 29-Jährige und ihre 11-jährige Tochter ums Leben gekommen. Ein zweites Kind ist lebensgefährlich verletzt worden. Viele fragen sich, warum es überhaupt noch Bahnübergänge ohne Schranken gibt. Martin Hoffer vom ÖAMTC:

„Schranken sind teuer und haben lange Schaltzeiten. Dort, wo verhältnismäßig wenig Verkehr herrscht, stimmt einfach das Kosten-Nutzen-Verhältnis nicht. Die Hauptverantwortung liegt einfach beim Autofahrer. Man muss beim Überqueren solcher Kreuzungen aufmerksam und vorsichtig sein.“

Außerdem werden bei manchen Unfällen die Schranken selbst zur Falle.

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