Schrecksekunde: Angriff auf Merkel?

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(30.11.2018) Nach dem Ausfall der Funkanlage im Regierungsflugzeug "Konrad Adenauer" mit Deutschlands Kanzlerin Angela Merkel an Bord hat die Flugbereitschaft der deutschen Bundeswehr nach Angaben eines Sprechers eine standardmäßige Untersuchung eingeleitet. Der Luftwaffensprecher sagte Reuters am Freitag, er könne Berichte nicht bestätigen, wonach der Verdacht eines kriminellen Hintergrunds geprüft werden.

Es gebe keinen Verdachtsmoment für einen kriminellen Hintergrund. "Es handelt sich um eine standardmäßige Überprüfung der ausgefallenen Funkanlage", sagte er. Er widersprach zudem Berichten, dass das Flugzeug vor der Landung in Köln Kerosin abgelassen habe. (APA)

Nach dem schwerwiegenden Defekt ist Merkel am Freitag in der Früh mit einer anderen Maschine der Flugbereitschaft der Luftwaffe nach Madrid geflogen. Wie ein Regierungssprecher mitteilte, landete sie mit einer kleinen Delegation sicher auf dem Flughafen der spanischen Hauptstadt. Gegen 9.00 Uhr will sie den Angaben zufolge mit einem Linienflug der Fluggesellschaft Iberia nach Buenos Aires weiterreisen.

Nach einem technischen Defekt an der Regierungsmaschine war Merkel am späten Donnerstagabend auf dem Weg zum G-20-Gipfel nach Argentinien vermutlich nur dank des Könnens des Flugkapitäns unbeschadet in Köln gelandet. (APA)

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