Schüsse und Tote auf US-Flughafen

(07.01.2017) Schüsse am Flughafen von Fort Lauderdale-Hollywood im US-Bundesstaat Florida!

Ein 26-jähriger Mann feuert gestern Mittag Ortszeit – also am Abend unserer Zeit - in der Gepäckhalle von Terminal 2 mit einer halbautomatischen Pistole um sich. Fünf Menschen sterben, acht weitere werden durch Schüsse verletzt.

Der Tatverdächtige kann festgenommen werden. Die Behörden identifizieren ihn als Esteban Santiago, ein Nationalgarde-Veteran, der im Irak gekämpft haben soll. In seiner Einvernahme gibt er an, Stimmen gehört zu haben.

Laut US-Medien war Santiago mit einem Flugzeug aus Kanada oder Alaska in Fort Lauderdale gelandet. Seine Waffe sei in seinem Gepäck gewesen. Der Mann sei nach der Abholung seines Koffers auf Toilette gegangen, um seine Waffe zu laden. Augenzeugen berichteten US-Medien, Santiago habe bei der Tat die ganze Zeit geschwiegen.

Sheriff Scott Israel sagt:
"Der Schütze ist in Haft. Er ist unversehrt. Es mussten keine Schüsse gegen ihn abgegeben werden. Der Verdächtige wird jetzt von FBI-Ermittlern einvernommen. Zu diesem Zeitpunkt sieht es so aus, als habe der Mann alleine gehandelt."

Zeugen beschreiben unterdessen, wie Passagiere aus dem Flughafen flüchten. Manche befinden sich auf dem Rollfeld, wie auf TV-Bildern zu sehen ist.

Erik Whiteside sagt gegenüber CNN:
"Ich habe gesehen, wie die Menschen nach etwas gegriffen haben und einfach nur gelaufen sind. Als sie uns zurück in die Gepäckhalle gelassen haben, hat es wie auf einem Schlachtfeld ausgesehen. Koffer überall, Essen am Boden, Hüte mitten in der Halle, nichts war mehr geordnet. Es war alles so unwirklich."

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