Mädchen schießt um sich

in den USA

(07.05.2021) Schrecklicher Vorfall im US-Bundesstaat Idaho: Ein Mädchen aus der sechsten Klasse nimmt eine Waffe mit in die Schule im 4000-Einwohner-Nest Rigby und eröffnet dort das Feuer. Dabei hat die Schülerin drei Menschen angeschossen. Das Mädchen habe "eine Handfeuerwaffe aus ihrem Rucksack geholt und mehrere Schüsse abgefeuert", so der Sheriff von Jefferson County, Steve Anderson. Die drei Verletzten seien ins Krankenhaus gebracht worden, befänden sich aber nicht in Lebensgefahr.

Eine Lehrerin entwaffnete die Schülerin nach Angaben der Behörden und hielt sie bis zum Eintreffen der Polizei fest. Richtig heftig: Das Mädchen dürfte zwischen elf und zwölf Jahren alt sein. Lokale Strafverfolgungsbehörden und die US-Bundespolizei FBI ermitteln. In den USA sind Schusswaffen weit verbreitet, immer wieder kommt es zu tödlichen Schießereien. Alle Bemühungen um ein strengeres Waffenrecht sind bisher aber am Widerstand der mächtigen Waffenlobby gescheitert. US-Präsident Joe Biden hat einen neuen Anlauf angekündigt, die Schusswaffengewalt im Land einzudämmen.

(mt/apa)

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