Senator bricht Rekord

Redemarathon für 25 Stunden

(02.04.2025) Ein historischer Moment: Nach seiner Rede von 25 Stunden und fünf Minuten hat der demokratische Senator Cory Booker tosenden Applaus erhalten. Er setzt damit ein Zeichen gegen Trumps neue Regelungen und Einsparungen, denn sie gefährden langfristig das Wohlergehen der Amerikaner.

Er hat damit den Rekord von Senator Strom Thurmond gebrochen, der sich 1957 gegen das Bürgerrechtsgesetz ausgesprochen hatte. Auf die Bequemlichkeiten, die sich sein Vorgänger vorbereitet hatte, wie Essen und eine improvisierte Toilette hat Booker komplett verzichtet, er war standhaft hinter dem Pult. Natürlich gibt es Taktiken, mit denen die faktisch unbegrenzte Redezeit formal ausgedehnt werden kann, etwa haben Kollegen Zwischenfragen gestellt und ihm somit eine kurze Pause gegönnt, dennoch war es ein 25-Stunden-Redemarathon.

Unterstützung aus republikanischen Reihen

Auf der demokratischen Seite hat Booker viel Unterstützung erfahren, ganz anders hat es bei den Republikanern ausgesehen. Lediglich Cynthia Lummis war anwesend, die oftmals überparteiisch engagierte Senatorin hat lächelnd applaudiert. Auch einige Touristen sind eher zufällig in das Finale der Rede gestolpert, etwas ratlos und überfordert haben auch sie Beifall gegeben.

Online verbreitet sich der politische Protest rasant, während anfangs 50.000 User:innen das Geschehen live mitverfolgt haben, waren es am Ende mehr als 110.000. Die körperliche Herausforderung für Booker hat sich also ausgezahlt, sein Einsatz bekommt aktuell große mediale Aufmerksamkeit und wird hoffentlich auch politisch ein starkes Zeichen setzen.

(APA/MH)

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