Sex-Attacken: So wehrst du dich

Frau Gewalt Trauer

(08.01.2016) Gegen den Wiener Polizeipräsidenten ist im Netz ein Shitstorm ausgebrochen! Der Grund: Seine Aussagen in einem Interview. Er weist nämlich darauf hin, dass Frauen in der Nacht grundsätzlich nicht alleine unterwegs sein sollten – dann würden Sex-Attacken wie zu Silvester in Köln, Hamburg oder auch Salzburg nicht passieren. "Das kann's ja wirklich nicht sein" – heißt es im Netz. Wir Frauen sollten uns auch in der Nacht nicht verstecken. Stattdessen könntest du aber auf Selbstverteidigung setzen, das sagen Experten.

Auch bei Google sind die Suchanfragen nach Begriffen wie "Selbstverteidigung" stark angestiegen. Hier liest du, wie du im Fall der Fälle am besten reagierst.

Wenn dich ein Täter sexuell attackiert, also bedrängt oder unsittlich berührt, dann wehr dich auch. Und zwar verbal: Schrei ihn so laut wie möglich an und gib auch Augenzeugen ganz bewusst Kommandos. Zum Beispiel: „Sie in dem roten Pullover, rufen sie die Polizei!“

So überrumpelst du den Täter, sagt Maria Rösslhumer von den Österreichischen Frauenhäusern:
“Täter rechnen nicht mit Gegenwehr. Sie glauben, dass die Opfer sich schlichtweg nicht trauen. Wenn man sie anbrüllt, ergreifen sie oft sofort die Flucht. Wichtig ist, dass man das aber übt. Nicht jede Frau ist ein Schrei-Typ, man kann das aber ganz leicht lernen. Je lauter, desto besser.“

So wehrst du dich in der Öffentlichkeit gegen Sextäter:

• Brüll dir die Seele aus dem Leib: Täter rechnen meistens nicht mit Gegenwehr. Schrei aber nicht nur allgemein um Hilfe, brüll dem Täter direkt ins Gesicht. “Lass das sein“, “Greif mich nicht an“, “Hau ab“ - je lauter, desto besser. Oft ergreifen die Täter schnell die Flucht.

• Kontakt zu Zeugen: Wie auch den Täter, solltest du auch Zeugen direkt konfrontieren. Ein Beispiel: “Sie in dem roten Pullover, rufen Sie die Polizei“. Wichtig ist, dass man möglichst viele Zeugen aufmerksam macht. Es gilt also erneut: Je lauter, desto besser.

• Merk dir den Täter: Haarfarbe, Augenfarbe, Kleidung, Alter, Akzent, besonders Merkmale – versuch dir einfach so viel wie möglich zu merken. Je mehr Angaben du über den Täter machen kannst, desto eher wird er gefasst.

• Ruf die Polizei: Selbst wenn du mit dem Schrecken davon kommst, wende dich unbedingt an die Polizei. Der Täter soll schließlich ausgeforscht werden.

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