Jeder 4. leitet Sexting-Pix weiter

Hast du auch schon mal Nacktfotos oder intime Videos per Handy verschickt? Dann Achtung: Jeder Vierte leitet nämlich Sexting-Nachrichten einfach weiter. Das belegt jetzt eine neue Studie aus den USA. Nicht nur der Partner erhält also die privaten Fotos, viele der Pics werden einfach an andere Freunde weitergeleitet. Die intimen Nachrichten können sich so schnell verbreiten und in falsche Hände geraten. In Zeiten, wo wir immer mehr über Handy und online kommunizieren, wird auch die Intimität immer mehr nach außen getragen – das gibt uns den Kick.

Oft hat das Ganze aber schlimme Folgen, sagt Sexualtherapeutin Gabriele Maurer:
"Man ist sich nicht bewusst, was damit passiert. Die Kontrolle ist weg. Wenn ich jemandem ein normales Print-Bild zeige, dann kann ich es auch selber wieder wegräumen. Da habe ich die Kontrolle und ich weiß, was ich damit tue und wem ich es zeige. Wenn ich ein Foto per Handy oder online verschicke, dann ist die Gefahr sehr groß, dass es auch andere Menschen sehen können. Die ganze Welt könnte es sehen."

Experten raten, folgende Punkte zu bedenken:

  • Kopflos: Dein Gesicht oder irgendwelche besonderen Merkmale (Muttermale oder Tattoos) sollten bei Nacktfotos oder -videos möglichst nicht zu sehen sein.
  • Aufnahme zensieren: Du musst nicht alles zeigen. Viele Bearbeitungsprogramm bieten die Möglichkeit, das Foto zu überarbeiten. Spezielle Stellen kann man auch schwärzen!
  • Hirn über Geilheit! Überleg dir, ob es wirklich klug ist, bestimmte Bilder zu verschicken. Mach dir mehr Gedanken über die Konsequenzen, auch wenn dir in der Situation nicht danach ist!

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