Shitstorm nach Eisbären-Mord

(31.07.2018) Einen Mega-Shitstorm im Netz gibt es gegen eine Kreuzfahrt-Crew, die am Wochenende auf Spitzbergen vor Norwegens Küste einen Eisbären erschossen hat. Das vom Aussterben bedrohte Tier soll davor einen Mann bei einem Ausflug an Land attackiert haben. Unklar ist noch, ob es sich um einen Kreuzfahrttouristen oder ein Besatzungsmitglied der "MS Bremen" gehandelt hat. Nun ermittelt die Polizei.

Artenschutzbiologin Sybille Klenzendorf vom WWF:
"Da ist schon ein sehr trauriges Ereignis. Aber es ist wiederum auch erst der zweite Vorfall dieser Art in 20 Jahren. Im Moment gibt es ungefähr noch 25.000 Eisbären, die derzeit vor allem vom Klimawandel bedrängt werden. Aber wenn jemand jetzt angegriffen und verletzt wird, kann man natürlich die Situation auch als gefährlich einschätzen. Man muss jetzt einfach den Bericht der Ermittler abwarten, was vor Ort wirklich genau passiert ist."

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