Shoppingtrip und Friseurbesuch

Studie zum Ansteckungsrisiko

(16.02.2021) Vor einer guten Woche hat das öffentliche Leben in Österreich trotz hoher Infektionszahlen teilweise wieder begonnen. Kinder dürfen zurück in die Schule, Shoppingtrips sind wieder möglich, dem Rapunzel Haar wird der Kampf angesagt. Dabei setzt man auf Eintrittstests und die OIDA-Regeln, um die Verbreitung des Virus so gut wie möglich einzudämmen. An der Frage, wie hoch das Ansteckungsrisiko in verschiedenen Innenräumen wirklich ist, scheiden sich die Geister. Nun gibt es eine Studie von der TU Berlin dazu.

Die am 11. Februar veröffentlichte Arbeit muss zwar erst von Kollegen überprüft werden, eines steht aber schon fest: Die Ergebnisse sind teils überraschend. Über Viren-beladene Aerosolpartikel haben die Berliner Forscher mittels Modellrechnung das Infektionsrisiko in geschlossenen Räumen berechnet. Dabei wurde der R-Wert einer infizierten Person berechnet, also die Menge an Personen, die eine erkrankte Person maximal anstecken kann. Liegt dieser über 1, kann sich das Virus verbreiten.

Infektionsrisiko

Der Studie zufolge ist das Infektionsrisiko bei kulturellen Aktivitäten, zum Beispiel im Museum, Theater, oder auch beim Friseur bei entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen sehr gering, der R-Wert liegt unter 0,7. Shopping, Kino, Restaurantbesuche und Fitness sind schon kritischer, denn der R-Wert liegt über 1. Das heißt, bei diesen Aktivitäten kann sich die Pandemie - auch mit Schutzmaßnahmen - ausbreiten. Richtige Virenschleudern sind allerdings das Mehrpersonenbüro und die Oberschule, wenn am Platz keine Maske getragen wird. Bei 50% Besetzung können infizierte 8 bzw. 5,8 Personen anstecken, in der Oberschule bei Vollbesetzung sogar 11,5.

(DM)

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