Shrinkflation: Iglo verurteilt

Versteckte Preiserhöhung

(19.09.2025) Der Tiefkühlkosthersteller Iglo ist wegen einer versteckten Preiserhöhung verurteilt worden. Anlass war das Tiefkühlprodukt "Iglo Atlantik Lachs", dessen Füllmenge von 250 auf 220 Gramm reduziert wurde, ohne dass dies für Verbraucher klar erkennbar gewesen sei. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) reichte im Auftrag des Sozialministeriums Klage ein und bekam auch in zweiter Instanz vom Oberlandesgericht (OLG) Wien Recht. Das Urteil ist rechtskräftig.

Signalwirkung für Markt

"Das Urteil ist ein starkes Zeichen gegen wettbewerbswidrige Praktiken, bei denen Preiserhöhungen versteckt und Verbraucher:innen systematisch in die Irre geführt werden", so VKI-Chefjuristin Petra Leupold in einer Aussendung. "Zugleich liegt damit erstmals ein Urteil zur wettbewerbsrechtlichen Zulässigkeit von Shrinkflation-Praktiken vor." Die Juristin schreibt dem Urteil eine "Signalwirkung für den gesamten Markt" zu.

Nach Ansicht der Gerichte erwarte der durchschnittliche Verbraucher für denselben Preis auch ein inhaltlich unverändertes Produkt, schreibt der VKI. Wird die Füllmenge reduziert, ohne dass dies für Verbraucherinnen und Verbraucher klar erkennbar ist, liege eine Täuschung über Preis und Beschaffenheit der Ware vor. Dass die tatsächliche, geringere Füllmenge korrekt auf der Verpackung angegeben war, ändere nach Ansicht der Gerichte nichts am Vorliegen der Irreführung.

(FJ/APA)

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