Sicherheitskontrollen in Krankenhäusern?

(15.11.2013) Metalldetektoren und Leibesvisitationen im Krankenhaus? Nach dem Blutbad im AKH Linz wird über strengere Sicherheitskontrollen in Spitälern diskutiert. Ein Oberösterreicher hat ja seine im Krankenhaus liegende Ehefrau erschossen und anschließend Selbstmord begangen. Da es keine Kontrolle gibt, hat er die Waffe locker hineinschmuggeln können. Experten warnen vor Panik: Das sei ein Einzelfall. Österreichweite Sicherheitskontrollen in den Krankenhäusern wären weder leistbar, noch notwendig. Der Kärntner Patientenanwalt Erwin Kalbhenn:

„Es gibt einen Sicherheitsdienst und einen Portier. Zudem werden einzelne Bereiche zu bestimmten Uhrzeiten abgeschlossen. Alles darüber hinaus wäre völlig überzogen. Die Patienten haben im Krankenhaus andere Sorgen. Strenge Sicherheitskontrollen würden nur unnötig Panik auslösen.“

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