Sicherheitskrise in Europa

RUS: Kriegsschiffe im Meer

(10.02.2022) Manöver machen die Sache nicht besser. NATO: "Größte Sicherheitskrise für Europa seit Jahrzehnten!" Inmitten schwerer Spannungen im Ukraine-Konflikt haben Russland und Belarus am heutigen Donnerstag gemeinsame Militärmanöver begonnen. Bei der Übung soll etwa "die Abwehr äußerer Aggression" trainiert werden, teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Im Westen wird befürchtet, dass Russland im Zuge des Manövers einen Einmarsch in die Ukraine vorbereitet. Der britische Premierminister Boris Johnson warnte Donnerstag bei einem NATO-Besuch vor einem "Krieg" in der Ukraine.

"Ein Krieg wäre katastrophal und auch sinnlos, tragisch und würde sehr schnell wirtschaftlich teuer für Russland", sagte Johnson bei einem Termin mit NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg in Brüssel. Das müsse auch der Kreml einsehen. Stoltenberg sprach von einem "gefährlichen Moment für die europäische Sicherheit".

Nukleare strategische Übung

Russland plant nach Angaben des britischen Verteidigungsministers Ben Wallace in Kürze eine "nukleare strategische Übung". Details nannte er am Freitag nicht, ergänzte aber im Radiosender BBC unter Berufung auf Geheimdiensterkenntnisse, dass Russland neben Cyberangriffen und anderen destabilisierenden Aktivitäten auch Täuschungsmanöver plane, um einen Vorwand für eine Invasion der Ukraine zu schaffen.

Kriegsschiffe eingetroffen

Sechs russische Kriegsschiffe sind Medienberichten zufolge unterdessen in der Nähe der Halbinsel Krim eingetroffen. Vorgesehen seien Militärübungen im Schwarzen Meer, meldete die russische Nachrichtenagentur Interfax.

Was sagen die Amerikaner?

Die US-Regierung kritisierte diese Übungen nördlich der Ukraine als "eskalierende Aktion". Die Regierung in Kiew und der Westen sehen einen Zusammenhang mit dem massiven russischen Truppenaufmarsch in der Nähe der Ostgrenze der Ukraine. Sie befürchten, dass Russland eine Invasion der Ukraine vorbereiten könnte. Moskau dementiert solche Absichten und fordert im Gegenzug Sicherheitsgarantien. Dabei geht es unter anderem um die Zusage, dass die Ukraine nicht dem westlichen Militärbündnis beitreten darf. Dies lehnt die NATO ab. Der Konflikt hat sich in den vergangenen Wochen erheblich zugespitzt, weshalb derzeit diplomatische Bemühungen um eine Entschärfung auf Hochtouren laufen.

(fd/apa)

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