So wirken Handys auf ein Kinderhirn

(17.12.2018) Wie beeinflusst das Smartphone das Gehirn von Kindern und Jugendlichen? Dieser Frage geht eine große US-Langzeitstudie nach. Insgesamt sollen innerhalb von zehn Jahren 11.000 Kinder untersucht und zu ihrem digitalen Konsum befragt werden. Erste erschreckende Ergebnisse liegen bereits vor.

Bei Kindern, die täglich mehr als sieben Stunden digitale Medien nutzen, kommt es zu einer vorzeitige Verdünnung des Kortex, der äußersten Schicht des Gehirns. Wissenschaftlerin Gaya Dowling sagt zum US-Sender CBS:

"Dieser Prozess sollte eigentlich erst mit dem Alter beginnen. Was wir später erwartet haben, geschieht also bereits früher. Wir wissen aber noch nicht, ob es aufgrund der verbrachten Zeit vor dem Bildschirm ist und ob das etwas Schlechtes ist. Das wird sich erst mit der Zeit zeigen."

Kinderärzte warnen außerdem vor der Nutzung digitaler Medien von Kindern unter 18 beziehungsweise 24 Monaten, da sich das Gehirn in diesem Alter in einer kritischen Entwicklungsphase befindet. Kinderarzt Dimitri Christakis zu CBS:

"Wir wissen mittlerweile, dass Babys das, was sie am iPad gelernt haben, nicht in die Realität transferieren können. Wenn sie zum Beispiel mit einer App Dinge mit Lego bauen und man ihnen danach echte Bausteine gibt, dann müssen sie komplett neu beginnen. Sie können 2D nicht in 3D umwandeln."

Weitere Untersuchungen zeigen, dass die Beschäftigung am Bildschirm Dopamin im Gehirn freisetzt. Außerdem wird angenommen, dass ein Zusammenhang zwischen Depressionen und einer übermäßigen Nutzung von Smartphones bei Teenagern existiert.

Hand auf Straße geklebt!

Klimaaktivistin blockiert Straße

Debatte um Fiaker-Verbot

"aus Gründen des Tierschutzes"

Einbrecher schläft ein!

Zu müde für einen Raubzug

Gehört Schweden bald zur NATO?

Debatte auch in Parlament in Helsinki

In Europa wirds staubig!

Neuer Saharastaub ist unterwegs

Italien: Tod nach CoV-Impfung

77.000€ Entschädigung!

Seltener Zoo-Nachwuchs

Fünf Sandkatzen-Babys geboren

Trend zum Heiraten rückläufig

Immer mehr Scheidungen