Sommerschulpflicht für Lehrer

Notfall bei fehlendem Personal

(21.08.2025) Ab nächstem Jahr soll die Sommerschule für Kinder mit Deutschproblemen Pflicht werden – wie von uns berichtet. Das hat zur Folge, dass die Schüler in diesen Klassen um einiges mehr werden. Um sicherzustellen, dass es trotzdem genug Personal gibt, will Minister Christoph Wiederkehr (NEOS) Lehrerinnen und Lehrer notfalls verpflichten. Denn für ihn gelte, dass Kinder ein Recht hätten, auch eine Förderung im Sommer zu bekommen.

Lehrergewerkschaft „sehr verärgert“

Laut oberstem Lehrergewerkschafter Paul Kimberger (FCG) sei dies eine "sehr unkluge Aktion", den Betroffenen derartige Pläne über die Medien auszurichten. Ohnehin hält der Lehrervertreter die Idee einer Sommerschul-Pflicht für außerordentliche Schüler in der geplanten Form für nicht umsetzbar. Eine Verpflichtung wäre schlecht für das Lernklima, warnte Kimberger, der auch Probleme in der Praxis erwartet. Viele betreffende Schüler seien in den letzten beiden Ferienwochen gar nicht da bzw. könnten eine Verpflichtung ignorieren.

So weit soll es aber gar nicht kommen, Wiederkehr sei sehr zuversichtlich, dass sich aufgrund des attraktiven Angebotes genug Lehrkräfte freiwillig für das neue Modell melden werden. Wer in der Sommerschule unterrichtet, bekommt laut aktueller Regelung entweder rund 60 Euro pro Stunde oder muss im kommenden Schuljahr eine Stunde weniger unterrichten.

(bg/apa)

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