Sorge vor Schulöffnungen

Mitten in Omikron-Welle

(10.01.2022) Nach knapp drei Wochen Ferien öffnen am Montag österreichweit wieder die Schulen. Im Unterricht muss eine Maske getragen werden, Schülerinnen und Schüler werden dreimal die Woche getestet. Trotzdem beobachten Expertinnen und Experten die Schulöffnungen in Anbetracht der heranrollenden Omikron-Welle mit Sorge. Auch mit Kritik an der Bundesregierung wird nicht gespart.

Die Opposition bemängelt einen fehlenden Notfallplan, eine unzureichende Vorbereitung und fehlende Maßnahmen. Die SPÖ etwa sieht die Frage unbeantwortet, was zu tun ist, wenn Lehrerinnen und Lehrer ausfallen. Auch die Lehrergewerkschaft fühlt sich in vielen Belangen alleine gelassen. Lehrergewerkschafter Thomas Krebs sagt: "Es gibt Schulen, die nach wie vor keine Schulärzte haben. Das kann es nicht sein, dass Schulleitung, Lehrerinnen und Lehrer medizinische und hygienische Fragen selbst klären müssen. Wir sind keine Gesundheitsexperten. Wir sind Pädagoginnen und Pädagogen."

In den Schulen gelten zwar gelockerte Quarantäneregeln - die Klasse muss sich erst ab dem zweiten positiven Fall in fünf Tagen absondern. Expertinnen und Experten befürchten, dass trotzdem zahlreiche Lehrerinnen und Lehrer, sowie Kinder und Jugendliche in Quarantäne müssen. In Frankreich etwa mussten letzte Woche fast 10.000 Schulklassen geschlossen werden.

Auch in Österreich könnte ein ähnliches Szenario drohen. Lehrergewerkschaft Krebst meint: "Wenn die Zahlen drastisch steigen, muss man sehr schnell reagieren. Ich bitte im Vorhinein um Verständnis, dass es einen Notbetrieb geben könnte. Das könnte in einzelnen Fällen bedeuten, dass Kinder pädagogisch nicht mehr betreut werden können."

(APA/CD)

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