Sorge wegen Nadel im Spinat

(03.04.2014) Wie sicher sind unsere Lebensmittel? Nach der Stecknadel im Tiefkühl-Spinat sind viele Österreicher verunsichert. In Wien hat ja ein Mann beim Essen auf eine Nadel gebissen. Er schließt aus, dass die Nadel durch sein eigenes Verschulden im Spinat gelandet ist. Der REWE Konzern will den Vorfall prüfen, verweist aber auf eigens angebrachte Metalldetektoren, die alle Produkte auf kleinste Gegenstände checken.

Nicht auszuschließen sei aber, dass danach noch etwas passiert sei, sagt REWE-Sprecherin Ines Schurin:
„Es gibt die Möglichkeit, dass es jemand im Geschäft reinmaniupliert hat, das ist eine Option die man nicht ausschließen kann. Es gibt Fragezeichen. Wenn jemand das wirklich reingeben will, dann gibt es Möglichkeiten, dass es auch noch nach der Produktion reingegeben wird oder reingelegt.“

In diesem Fall allerdings wird es schwierig bei der Frage, wer für den Vorfall haftet, sagt Rechtexperte Anwalt Johannes Schriefl:
„In erster Linie ist der Ball beim Supermarkt, der sein Produkt überwachen muss. Aber nur von der Produktion bis zur Lieferung in den Supermarkt. Er muss nicht überwachen, ob ein Dritter im Geschäft Manipulationen durchführt.“

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