Sprengung: Brücke wehrt sich

(05.11.2014) Mit allen Kräften hat sich eine hundertjährige Brücke in Niederösterreich gegen ihre Sprengung gewehrt! Das Bundesheer wollte die Stahlbrücke aus Sicherheitsgründen bei Hochwasser sprengen. Die 44 Tonnen schwere Brücke wurde deshalb mit genügend Sprengstoff bestückt. Aber statt in sich zusammenzufallen, knickt die Stahlbrücke nur ein. Erst ein Bergepanzer sorgt für eine erfolgreiche Sprengung.

Felix Höbarth von den zuständigen Melker Pionieren:
"Die Ladungen waren perfekt platziert, auch die Zündung hat funktioniert. Und ca. 10 Zentimeter von diesen Schneidladungen wurden "abgeschlagen", so heißt der Begriff, wenn der Sprengstoff nicht umsetzt. Und das war genau bei einem der speziellen Träger. Die Brücke ist dann halt hängen geblieben, das passiert aber bei Präzisionssprengungen."

Aber nach der Sprengung muss ein Bergepanzer die verkeilten Brückenteile lösen.

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