Spritze vertauscht: Kein Einzelfall

Medikamenten-Verwechslungen im Spital passieren immer wieder. Es muss sich etwas ändern, sagen Experten nach dem Drama im LKH Graz. Eine Ärztin soll ja einem Krebspatienten aus Versehen ein Nervengift ins Rückenmark, statt in den Arm gespritzt haben. Der Mann liegt jetzt auf der Intensivstation. Das Problem: Spritzen, Fläschchen und andere Verpackungen sehen meist ident aus. Die Beschriftung ist winzig. Das darf nicht so bleiben, so Patientenanwalt Gerald Bachinger:

„Gefährlich wird es in den High-Risk-Bereichen, eben bei Medikamenten für Krebspatienten. Hier müssten Signalfarben und –formen eingesetzt werden. So könnte die Verwechslungsgefahr deutlich gesenkt werden.“

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