Stipendien für Ukrainer!

Für heimische Unis!

(22.03.2022) Das Bildungsministerium hat Stipendien für ukrainische Studierende in Österreich ausgeschrieben, die mangels finanzieller Unterstützung aus der Heimat Probleme bei der Fortführung ihres Studiums haben. Gestartet wird mit 500 Stipendien von 715 Euro pro Monat, vorerst für das laufende Sommer- und das kommende Wintersemester. Das Ministerium hat für die Stipendien bis zu 10 Mio. Euro eingeplant. Mit Stand Anfang März gab es 2.700 ukrainische Studierende in Österreich.

Die Stipendien sollen laut Ministerium auch Studentinnen und Studenten, Graduierte sowie Wissenschafterinnen und Wissenschafter unterstützen, die wegen des Krieges neu nach Österreich kommen. Außerdem würden Gespräche mit dem Österreichischen Integrationsfonds zu weiteren Kooperationen und Angeboten laufen.

Das Ministerium sei auf unterschiedlichen Ebenen mit ukrainischen Vertretern im Gespräch, um möglichst zielgerichtet zu helfen, betonte Bildungsminister Martin Polaschek (ÖVP) in einer Aussendung. Man habe bereits die Studienbeiträge für ukrainische Studierende erlassen und eine möglichst rasche Anerkennung von akademischen Abschlüssen ermöglicht, zusätzlich gebe es weitere Initiativen einzelner Hochschulen.

Die Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH) sowie die HochschülerInnenschaften zahlreicher Unis verlangen außerdem in einer Aussendung Lösungen für Studierende aus Drittstaaten, die bei Kriegsausbruch in der Ukraine studiert haben. Derzeit wird nur ukrainischen Staatsbürgern und Drittstaatsangehörigen, die bereits vor Kriegsbeginn einen Schutzstatus in der Ukraine hatten, das Aufenthaltsrecht in Österreich gewährt. Andere Personen müssen im Ausland einen Antrag dafür stellen.

Die Studierendenvertreter fordern einerseits das Innenministerium dazu auf, diesen Personen die Antragstellung im Inland zu ermöglichen. Die Hochschulen wiederum sollen im Rahmen ihrer Autonomie vom Krieg betroffene Studierende unbürokratisch als ordentliche Studierende zulassen.

(MK / APA)

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