Stmk: Sohn weiter auf Flucht!

Soll Mutter getötet haben

(25.07.2022) Im Fall des auf der Flucht befindlichen Sohnes (24) einer am vergangen Montag (18.7.) im südsteirischen Leibnitz tot aufgefundenen Frau (41) gab es vorerst keine neuen Spuren. Das teilte ein Polizeisprecher am Montag auf APA-Anfrage mit. Weder aus dem In- noch aus dem Ausland habe es brauchbare Hinweise gegeben. Die Frau war vergangene Woche tot in ihrer Wohnung entdeckt worden, nachdem Familienangehörige sich Sorgen gemacht und nachgesehen hatten.

Die Frau dürfte einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen sein, ihr Sohn ist seither verschwunden. Nach ihm wird mit einem europäischen Haftbefehl gefahndet. Der 24-Jährige ist amtsbekannt. Er war bereits im April 2021 mit der Polizei in Leibnitz aneinandergeraten und festgenommen worden, weil er und eine Gruppe junger Männer gegen Covid-Maßnahmen verstoßen hatten.

Gesichert ist bisher, dass die Syrerin am Montag von ihren Verwandten nicht erreichbar gewesen war und sich ein Angehöriger zur Wohnung aufmachte, um nachzusehen. Nachdem nicht geöffnet worden war, wurde von einem Mieter in dem Mehrparteienhaus die Polizei verständigt. Diese holte die Feuerwehr zum Öffnen der Tür. Die Syrerin wurde leblos am Boden liegend im Wohnzimmer entdeckt. Zu einem möglichen Motiv lagen bisher keine Erkenntnisse vor.

Der Gesuchte wurde am 1. Jänner 1998 in Syrien geboren, er soll im Jahr 2015 mit der Mutter und einem Bruder nach Österreich gekommen sein. Er ist 1,78 Meter groß, hat braune Augen und trug zuletzt dunkle, kurz geschnittenen Haare. Seit einigen Jahren lebte er mit seiner Mutter im südsteirischen Leibnitz. Er hatte bis vor kurzem einen Bart, der aber nach jüngsten Erkenntnissen abrasiert ist. Zuletzt soll er einen Drei-Tage-Bart getragen haben. Der Flüchtige wird als durchaus gewaltbereit beschrieben.

Die Polizei bittet um Hinweise zur Person bzw. dem Aufenthaltsort an das LKA Steiermark unter der Nummer 059133/60-3333 bzw. an lpd-st-landeskriminalamt@polizei.gv.at. Wenn man den Flüchtenden sieht, solle man ihn nicht ansprechen und sofort den Notruf 133 bzw. 112 wählen, teilte die Landespolizeidirektion mit.

(MK/APA)

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