Stoßen Spitäler bald an Grenze?

Anschober: Mitte/Ende November

(29.10.2020) Gelangen unsere Spitäler bald an die Grenzen? Die Regierung hat sich heute nach einer Expertenrunde der Presse gestellt und Fragen zu diesem Thema beantwortet. Gesundheitsminister Rudi Anschober sagt, die Situation sei noch drastischer als bei der ersten Welle. Die Zuwächse hätten ein dramatisches Ausmaß erreicht und es gebe zunehmend Infektionseinbrüche in Alten- und Pflegeheimen. Bei einer Fortsetzung dieses Trends werde das Gesundheitssystem bereits Mitte/Ende November überlastet sein, so Anschober.

Was bedeutet das für die Spitalssituation und die Intensivbetten? Ein Corona-Erkrankter, der auf der Intensivstation behandelt werden muss, bleibt dort im Schnitt 12,5 Tage. Die Intensivmedizin sei in Österreich zwar gut ausgestattet, jedoch sei das System nicht auf eine Pandemie vorbereitet gewesen, so der Leiter der Intensivmedizin in Österreich. Deshalb müsse man dringend den Zufluss stoppen und die Infektionszahlen eingrenzen.

Ab 6.000 Neuinfizierten pro Tag werde die Intensivmedizin überlastet sein, so Bundeskanzler Sebastian Kurz. Das bedeute im Extremfall dann auch, dass Experten darüber entscheiden müssen, wem geholfen werde und wem nicht. Sogar Krebsoperationen werde man in einem solchen Fall verschieben müssen. Um eine derartige Überlastung des Gesundheitssystems zu verhindern, müssen neue Verschärfungen her - diese sollen am Samstag verkündet werden.

(CJ)

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