Strafen für Obdachlose

Ausgangssperre in Frankreich

(20.03.2020) In mehreren französischen Städten hat die Polizei wegen der landesweiten Ausgangssperre offenbar Bußgelder gegen Obdachlose verhängt. Solche Fälle habe es in Paris, Lyon und Bayonne gegeben, kritisierte ein Dachverband von rund 800 Hilfsorganisationen am Freitag in Paris. Die Federation des acteurs de la solidarite (FAS) verlangte das "sofortige Ende der Strafmaßnahmen".

Die Präfektur von Lyon ordnete nach Angaben einer Lokalzeitung eine Untersuchung an. Solche Bußgelder verstießen gegen die Anordnungen, hieß es. Auch in Paris wurde die Präfektur eingeschaltet. Seit Dienstag gilt in Frankreich eine landesweite Ausgangssperre. Wer einkaufen oder zur Apotheke gehen will, muss eine Bescheinigung von der Webseite der Regierung herunterladen und mit sich führen, wenn er seine Wohnung verlässt. Ansonsten droht ein Bußgeld von 135 Euro.

Nach Angaben der französischen Behörden haben sich mehrere Dutzend Obdachlose mit dem Coronavirus infiziert. In den kommenden Tagen sollen für sie spezielle Aufnahmezentren entstehen. Gesunde Obdachlose will die Regierung in leer stehenden Hotels unterbringen.

(APA)

Gastronom Wutrede:

„1.000 Euro/Monat – lächerlich“

Corona: Fetisch-Shop hilft mit

Spendet OP-Kleidung an Spital

Supermarkt: Masken = Pflicht

ab Mittwoch

Donauinselfest verschoben!

Wegen Corona

Wien: Giftköder im Wald

Hundehasser unterwegs

Heuer keine Chance auf Urlaub?

Tourismus leidet massiv

Neue Fußgängerzonen in Wien?

Mehr Platz für Spaziergänger

Tauchermasken gegen Atemnot

Kreativität gefragt