Abzocke? 'Strafen' wegen Pornofilmchen

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Eine neue Abzockwelle überrollt das Internet! Tausende User in ganz Europa bekommen derzeit Post von einer vermeintlichen Anwaltskanzlei in London. Die User werden aufgefordert, 280 Euro zu überweisen, weil sie angeblich Pornofilme angesehen und so Urheberrechte verletzt haben sollen. Experten warnen jetzt: Die Schreiben sind ein Fake, man soll ja nicht auf die Internetbetrüger hereinfallen.

Viele zahlen aber trotzdem – oft aus Scham, so Thorsten Behrens von der Plattform saferinternet.at:
"Wenn man auf Pornoseiten war, dann traut man sich oft nicht, zu widersprechen oder das öffentlich zu machen. Man traut sich nicht, Hilfe zu suchen. Deswegen haben die Abmahner oft Erfolg. Die Leute bezahlen und sagen: 'Dann hab' ich meine Ruhe.'"

So erkennst du Fake Abmahnungen:

  • Die Abmahnung kommt nur per Mail
  • Die angeblichen Files (Musik, Videos) werden nicht einzeln, sondern allgemein erwähnt
  • Das Geld soll auf ein Konto im Ausland überwiesen werden
  • Im Schreiben tauchen fachliche und Rechtschreibfehler auf
  • Es gibt keine Rückrufnummer und der Absender ist nicht klar formuliert
  • Du wirst nicht persönlich angesprochen bzw. falsche oder alte Adressen werden benutzt
  • Beim googeln des Abmahners tauchen Unstimmigkeiten bzw. nix auf

So verhältst du dich am besten:

  • Vorwürfe prüfen, dann zahlen
  • Absender auf Google und Co. abchecken
  • Rat einholen, bei Freunden, Verbraucherzentralen und /oder einem Rechtsanwalt

Auch der Internet-Ombudsmann kann dir helfen - HIER erreichst du ihn!

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