Streit um Rauchverbot im Freien

Gastgarten, Freibad, Haltestelle

(12.07.2019) Sollte Rauchen auch in Gastgärten verboten werden? Der Österreichischen Schutzgemeinschaft für Nichtraucher ist das generelle Rauchverbot in der Gastronomie ab 1. November zu lasch. Es brauche auch Rauchverbote im Freien, etwa in Gastgärten, auf Spielplätzen, oder auf Sport- und Konzertveranstaltungen. Also überall dort, wo viele Menschen zusammenkommen.

Robert Rockenbauer, Bundesleiter der Schutzgemeinschaft:
"Es geht auch um Bus- und Straßenbahnhaltestellen. Der Nichtraucher muss im Freien im Regen stehen, weil der Raucher unter dem Dach qualmt. Das kann es doch nicht sein."

Auch im Freibad sollte Rauchen verboten werden, so Rockenbauer:
"Ich suche mir einen netten Platz aus, dann legt sich plötzlich ein Raucher daneben hin und zündet sich eine an. Wie komme ich als Nichtraucher dazu, dass ich dann quasi flüchten muss?"

Der Ärztekammer geht die Forderung derzeit aber zu weit, man dürfe es jetzt nicht übertreiben. Auch Paul Sevelda, Präsident der Österreichischen Krebshilfe, steigt auf die Bremse:
"Wir sind froh, dass jetzt endlich mit 1. November das generelle Rauchverbot in der Gastronomie in Kraft tritt. Zum jetzigen Zeitpunkt ist die Forderung nach einem Rauchverbot im Freien sicher übertrieben. Auch wenn ich in vielen Punkten schon zustimme, vor allem was Spielplätze betrifft."

Sevelda hofft, dass sich das Problem von selbst erledigt:
"Ich bin mir sicher, dass die Zahl der Raucher in den nächsten 10 Jahren stark abnehmen wird. Vielleicht braucht es dann diese Forderung gar nicht mehr."

Fahrgast geht auf Beamte los

20-Jähriger aus Zug geworfen

Trump: Mehr Waffen an Schulen

Nach Massaker

Bald "Bier-Triage"?

Erste Brauerei schlägt Alarm

Nehammer telefoniert mit Putin

45-minütiges Gespräch

Politiker kritisieren Putin

Russische Abgeordnete

Gruppe mit Schwert attackiert

Psychischer Ausnahmezustand

Mode: Aus für Gratis-Retoure?

Kosten steigen und steigen

Tank-Tourismus-Aus legal?

Darf Ungarn das überhaupt?