Streit um Zivi-Bezahlung

"Verlängerte" ziehen vor VfGH

(07.04.2020) Die “unfreiwillig verlängerten“ Zivildiener ziehen vor den Verfassungsgerichtshof. Und zwar weil sie deutlich weniger verdienen, als jene Zivis, die sich jetzt in der Corona-Krise freiwillig in den Dienst gestellt haben. Diese freiwilligen Zivildiener können monatlich mit zumindest 1.300 Euro rechnen. Jene, die ungefragt um drei Monate verlängert worden sind, bekommen im Schnitt aber nur rund 550 Euro.

Rechtsanwalt Nikolaus Rast will sich darum kümmern:
“Das kann es doch nicht sein. Wir haben einen Gleichheitsgrundsatz in Österreich und Gleiches muss noch immer gleich bleiben. Ich traue mich sogar sagen, dass jene, die aktuell Zivildienst geleistet haben, derzeit sogar besser ausgebildet sind, als jene, die 1990 Zivildienst geleistet haben und sich jetzt freiwillig melden.“

(mc)

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