Sturmtief "Maya" kommt

Unbeständig und unwetterträchtig

(05.06.2022) Mit dem schönen Sommerwetter ist es vorerst vorbei: Noch für Sonntagabend prognostizierten die Experten der Hohen Warte schwere Unwetter in Österreich, die sich von Oberösterreich und Salzburg in der Nacht auch auf den Osten ausdehnen sollten. Auch die kommende Woche zeigt sich unbeständig und unwetterträchtig.

Im Osten ziehen am Montag noch die Reste der nächtlichen Störung am Vormittag ab, in der Früh kann es hier aber noch regnen. Tagsüber setzt sich überwiegend trockenes und zeitweise sonniges Wetter durch. Auch über der Westhälfte scheint die Sonne immer wieder. Am Nachmittag bilden sich aber stärkere Quellwolken und vor allem im Westen bereits wieder immer häufiger Regenschauer und Gewitter. Zwischen Oberösterreich und dem Großraum Wien weht zum Teil mäßiger bis lebhafter Westwind, der im Tagesverlauf schwächer wird. Frühtemperaturen erreichen zwölf bis 19 Grad, am Nachmittag 21 bis 28 Grad.

Am Dienstag liegt eine Störungszone über dem Nordwesten Österreichs und zieht nur sehr langsam weiter. Damit gestaltet sich das Wetter am Dienstag in Summe sehr unbeständig. Bereits ab der Früh ziehen entlang und nördlich der Alpen dichte Wolken und Regenschauer durch, die teilweise auch kräftig sein können. Zunächst noch länger sonnig ist es im Osten und Südosten. Aber auch hier steigt dann am Nachmittag die Schauer- und Gewitterneigung deutlich an. Der Wind weht meist nur schwach. Die Frühtemperaturen liegen bei zehn bis 17 Grad, die Tageshöchsttemperaturen von West nach Ost zwischen 20 und 27 Grad.

Eine Störungszone soll in der Nacht auf Mittwoch das Bundesgebiet überqueren, im weiteren Tagesverlauf halten sich speziell an der Alpennordseite Restwolken, immer wieder regnet es etwas. Sonst ist es bei aufgelockerter Bewölkung zumindest zeitweise auch sonnig. In der weiterhin labil geschichteten Luft entwickeln sich im Tagesverlauf erneut überall mächtige Quellwolken, aus denen weitere Regenschauer niedergehen können. Die Gewittergefahr ist hingegen nur noch gering. Am trockensten bleibt es in Vorarlberg und dem Tiroler Oberland. Der Wind weht oft nur schwach aus überwiegend westlichen Richtungen. Die Frühtemperatur liegt zwischen elf und 18 Grad, die Tageshöchsttemperatur je nach Sonnenscheindauer zwischen 20 und 25 Grad.

Über Nacht erfasst am Donnerstag von Westen her die nächste Störungszone das Land, und so beginnt der Tag in den meisten Landesteilen mit dichten Wolken, westlich einer Linie vom Mühlviertel bis in die Südoststeiermark regnet es auch bereits. Teils kräftige Regenschauer sind im weiteren Tagesverlauf nahezu überall möglich, am ehesten trocken bleibt es im äußersten Osten. Der Wind weht mäßig bis lebhaft aus westlichen Richtungen. Die Frühtemperatur betragen elf bis 16 Grad, die Tageshöchsttemperatur zwischen 21 und 26 Grad.

Am Freitag sorgt steigender Luftdruck für allmähliche Wetterberuhigung. Mit einer nördlichen Höhenströmung stauen sich allerdings an der Alpennordseite weiterhin oft dichte Wolken, aus ihnen kann es gelegentlich auch etwas regnen. Begünstigst ist die Alpensüdseite, hier ist es mit teils lebhaftem Wind bei geringer oder aufgelockerter Bewölkung sehr sonnig. Die Frühtemperatur liegt zwischen elf und 16 Grad, die Tageshöchsttemperatur zwischen 24 und 29 Grad.

(apa/makl)