Suchtgefahr: Klagen gegen Meta

Mehr Schutz für Teenager

(16.10.2024) Im Kampf gegen die negativen Auswirkungen sozialer Medien auf Jugendliche muss sich der Technologiekonzern Meta einer Reihe von Klagen stellen. Eine Bundesrichterin in Kalifornien wies am Dienstag den Antrag des Facebook-Mutterkonzerns zurück, die Klagen mehrerer US-Bundesstaaten abzuweisen. Die Kläger werfen Meta vor, durch das Suchtpotenzial seiner Plattformen Facebook und Instagram psychische Gesundheitsprobleme bei Jugendlichen zu fördern.

Die Anwälte der Kläger bezeichneten die Entscheidung als "wichtigen Sieg für junge Menschen im ganzen Land, die von süchtig machenden und schädlichen Social-Media-Plattformen negativ beeinflusst werden". Meta zeigte sich unzufrieden mit dem Urteil. Ein Sprecher des Unternehmens sagte, Meta sei mit der Entscheidung insgesamt nicht einverstanden und habe "zahlreiche Instrumente entwickelt, um Eltern und Jugendliche zu unterstützen", darunter neue "Konten für Jugendliche" auf Instagram mit zusätzlichen Schutzmaßnahmen.

Die Entscheidung ebnet den Weg für weitere rechtliche Schritte der Kläger. Der Richter lehnte auch die Anträge von Meta, TikTok von ByteDance, YouTube von Googles Muttergesellschaft Alphabet und Snapchat ab, die damit verbundenen Klagen von Einzelpersonen wegen Körperverletzung abzuweisen. Ein Google-Sprecher wies die Vorwürfe zurück und erklärte: "Jungen Menschen eine sicherere und gesündere Erfahrung zu bieten, war schon immer der Kern unserer Arbeit". Die anderen Social-Media-Unternehmen reagierten zunächst nicht auf Anfragen der Nachrichtenagentur Reuters zur Stellungnahme.

(apa/mc)

Pensionist gerettet

Großeinsatz mit Hunden

Mann droht Freundin mit Mord

Schusswaffen gefunden

Australien: Tote bei Anschlag

Schüsse auf Bondi Beach

Mehr Jugendschutz auf Laptops

Auch außerhalb von Schule

Energiekosten sollen sinken

Regierungsbeschluss am Dienstag

Anschlag verhindert

Auf Weihnachtsmarkt in Bayern

Schüsse an US-Universität

Zwei Studenten tot

Jungbrunnen: Schokolade

Dunkle Schoki als Geheimwaffe