Taifunkatastrophe auf Philippinen: Kinder kommen zu früh zur Welt

Die offizielle Opferzahl auf den Philippinen beträgt inzwischen 4.460 Tote, die Zahl steigt stündlich. Die Behörden haben begonnen riesige Gruben auszuheben. Die ersten Opfer werden in Massengräbern beigesetzt. Eine Woche nach dem zerstörerischen Mega-Taifun bleibt das größte Problem, die Weiterverteilung von Hilfsgütern. Auch in Tacloban, bleiben die meisten Pakete am Flughafen liegen, der ungarische Katastrophenhelfer Csaba Lukacs:

"Alle 15 Minuten landet ein Flugzeug, das von Soldaten schnell entladen wird. Das Problem ist aber, dass es kein Benzin auf der Insel gibt, sodass es unmöglich ist, die Hilfsgüter in die Stadt zu den Menschen zu bringen. Diejenigen, die zum elf Kilometer entfernten Flughafen kommen, bekommen alles, was sie brauchen. Unser ungarisches Team sowie alle anderen tun alles, was sie können!"

Derzeit spielen sich viele menschliche Tragödien auf den Philippinen ab. Besonders tragisch: Es gibt einen Frühchen-Rekord! Nach dem verheerenden Taifun Haiyan sollen jetzt dutzende Kinder viel zu früh zur Welt gekommen sein. Alleine in Tacloban ringen derzeit 80 Neugeborene um ihr Leben. In einer Kapelle wird versucht sie aufzupäppeln, es fehlt jedoch nach wie vor an Medikamenten und medizinischen Geräten. Hilfe ist unterwegs, inzwischen ist der US-Flugzeugträger USS Washington mit Hilfspaketen und tausenden Soldaten im Katastrophengebiet angekommen.

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