Teenies spielen "Hinrichtung"

Polizeieinsatz in Leoben

(10.12.2019) Krasse Szenen haben sich im obersteirischen Leoben abgespielt! Sechs bis acht Jugendliche haben dort mit Plastikgewehren eine Hinrichtung nachgespielt. Eine Fußgängerin ist sofort dazwischen gegangen und hat das seltsame Spiel beendet. Das berichtet die "Kleine Zeitung“.

Was ist genau passiert?

Sechs bis acht Burschen im Alter zwischen zwölf und 14 Jahren haben auf einem Spielplatz einen Kreis um einen weiteren Burschen gebildet, der knien musste. Der "Chef" der Gruppe hat eine Sturmhaube getragen, ebenso wie ein weiteres Mitglied. Mit Plastik-Sturmgewehren sollen mehrere auf den Kopf des Knienden gezielt haben, dieser hatte die Hände am Rücken, als sei er gefesselt.

Die Fußgängerin hat das gesehen und die Buben energisch angesprochen. Sie hat die Jugendlichen darauf hingewiesen, dass das nicht lustig sei. "Es ist eh nur ein Spiel", sei als Antwort gekommen. Die Burschen sind dann gegangen. Die Frau beschreibt, dass es sich sowohl um Teenies nichtösterreichischer als auch österreichischer Herkunft gehandelt hat.

Das Stadtpolizeikommando Leoben hat durch die Medien vom Vorfall erfahren. Es komme nun auch darauf an, ob die Jugendlichen strafunmündig seien. Jetzt ermittelt die Polizei, um welche Art Gewehre es sich gehandelt hat und ob der kniende Jugendliche freiwillig mitgespielt hat.

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