Augenzeugen berichten

"Beängstigende Situation"

(03.11.2020) Viele Menschen haben nach dem Anschlag dramatische Stunden in der Wiener City verbringen müssen. Hier fassen wir dir einige Augenzeugenberichte zusammen:

Auf Menschen vor Bars geschossen

Gemeinderabbiner Schlomo Hofmeister wurde gestern Nacht Zeuge, wie auf Menschen im Bermudadreieck geschossen wurde. „Mindestens ein Angreifer – es ist schwer zu sagen, wie viele es waren - hat auf die Menschen geschossen, die vor den Bars und Pubs im Bermudadreieck gesessen sind", sagte Hofmeister bestürzt. Daraufhin seien die Menschen panisch in die Lokale gerannt, der oder die Angreifer sofort hinterher. Laut Hofmeister wurde dann auch in den Bars noch geschossen. Er hat sofort die Polizei gerufen, die mit Spezialeinheiten anrückte.

„Plötzlich waren in den Hauseingängen überall Sondereinheiten positioniert. Die Polizei hat nach eventuellen Verletzten gerufen und aus den Bars hörte ich Rufe: Ja, hier gibt es zwei Verletzte! Und hier ist auch einer“, berichtet er.

Ein Stück weiter oben in der Bognergasse war der Schanigarten vor dem Schwarzen Kameel gut besucht. "Es war der letzte Abend, wo sich alle noch einen schönen Abend machen wollten, bevor sie sich nicht mehr sehen", sagt Chef Peter Friese. "Das Wetter war schön, alle waren draußen."

Er selbst erfuhr sehr früh, dass etwas nicht gestimmt hat, da eine Mitarbeiterin Kontakte zur Polizei pflegt. Er wollte gerade seine Gäste darüber informieren und ins Haus bringen, als plötzlich Panik ausgebrochen ist. Tische sind geflogen, alle sind vom Schanigarten gerannt, in die Toiletten und in den Keller. „Wir haben das ganze Haus belegt“ berichtete er immer noch mit zitternden Händen und heißem Gesicht, "wir versuchen die Menschen zu verköstigen, aber sie wollen gar nichts trinken, sie sehen fern, haben alle das Handy in der Hand."

Beängstigende Situation

Der Ybbser Bürgermeister und Abgeordnete Alois Schroll (SPÖ) befand sich gestern Nacht auch in einem Lokal am Schwedenplatz und wurde Augenzeuge des Polizeieinsatzes. Es war eine „beängstigende Situation“, sagt er. Er ist gerade mit einem Freund in einem Lokal gesessen, dann wurden die Türen verschlossen und draußen waren unzählige Blaulichter zu sehen. "Niemand darf hinein oder hinaus." Einige Gäste hatten im Lokal Weinkrämpfe! Schroll richtet einen ausdrücklichen Dank an die Einsatzkräfte „die ihr Leben riskieren“!

Licht aus

Einige Personen sind gestern Abend in einem Fitnessstudio im Einkaufszentrum The Mall, in unmittelbarer Nähe zur Wiener Innenstadt von dem Anschlag überrascht worden. Plötzlich gingen um kurz nach 21:00 Uhr die Lichter aus, um keine Zielscheibe für Attentäter zu sein.

Viele Sportler reagierten panisch und verließen fluchtartig das Einkaufzentrum. Andere hatten Angst, ins Freie zu gehen und verschanzten sich bei Notlichtbeleuchtung.
Hubschrauber kreisten in der Luft, immer wieder war das Folgetonhorn zu hören. Nach einiger Zeit erschienen zwei Security-Kräfte des Einkaufzentrums, welches mittlerweile schon geräumt war und forderten die Sportler zum Gehen auf. Die, die verängstigt waren bzw. die Innenstadt durchqueren mussten um nach Hause zu kommen, durften dortbleiben.

Kurz vor Mitternacht war das Grätzel um den Bahnhof-Wien-Mitte sehr belebt. Viele Leute wollten kurz vor dem Lockdown bei milden Temperaturen noch die Zeit im Freien verbringen. Polizeikräfte sperrten die Weiskirchnerstraße und die Marxergasse und damit die Zutrittsmöglichkeiten zur Innenstadt ab, auch Fußgänger und Radfahrer durften nicht passieren!

(APA/makl)

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