Teurer Furz

wiener pupste vor Polizist

(08.04.2021) Das stinkt! Und damit ist nicht der Furz gemeint, der Mitja M. im Juni 2020 entwichen ist, sondern die Geldstrafe, die der Student jetzt zahlen muss. Die Blähung ist dem Mann nämlich vor einem Polizisten entwichen und führte zu schweren Konsequenzen.

500 Euro Strafe

Im Sommer 2020 war der Student mit Freunden unterwegs und als Polizisten wegen Lärmbelästigung eingeschritten sind, hat sich der Angeklagte erhoben und einen lauten Pups gelassen. Während man das betrunken vielleicht lustig findet, waren die Beamten nicht amüsiert und belangten den Wiener wegen ,,Anstandsverletzung und Lärmerregung". Welches eine Strafe von 500€ nach sich zieht. Laut Orf rechtfertigt die Polizei ihre Entscheidung folgendermaßen: ,,Natürlich wird niemand angezeigt, wenn einmal versehentlich ‚einer auskommt‘. Der Angezeigte verhielt sich jedoch während der gesamten vorangegangenen Amtshandlung bereits provokant und unkooperativ“

Laut dem Studenten jedoch, hat es sich lediglich um einen Spaß gehandelt und einer der Polizisten hat sogar gelacht und mit dem jungen Mann über seine Blähung gescherzt.

Da nicht absichtlich gefurzt wurde, legte der Mann Einspruch ein und der Fall landete vor dem Verwaltungsgericht. Dort wurde die Strafe auf 100€ heruntergesetzt, das möchte Mitja aber nicht auf sich sitzen lassen und möchte eine Beschwerde beim Verfassungsgerichtshof einreichen.

(vz)

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