Tierquälerin ausgeforscht

Bisher keine Festnahme

(22.11.2024) Eine Grazerin, die seit Tagen wegen Tierquälerei in Ungarn gesucht wird, ist nun von den österreichischen Behörden ausgeforscht worden. Die Frau hält sich demnach in ihrer Heimatstadt auf und wurde auch schon von der Polizei aufgesucht. Festgenommen wurde sie allerdings vorerst nicht. Wie die Staatsanwaltschaft Graz einen Bericht der "Kronen Zeitung" am Freitag bestätigte, werde erst geprüft, ob der gegen sie vorliegende europäische Haftbefehl vollzogen werden kann.

Die Grazerin dürfte in den grenznahen ungarischen Orten Csönge und Csapod mehrere Höfe betrieben haben, auf denen sie Hunde gezüchtet haben soll. Die Vierbeiner mussten allerdings in völlig unwürdigen Zuständen leben. Tierschützer berichteten etwa von zahlreichen Kadavern kleiner Hunde. Über 100 Hunde, 50 Schafe und Ziegen sowie vier Pferde wurden lebend befreit. Die Tiere waren offenbar unterernährt und in einem sehr schlechten Gesundheitszustand.

Der EU-weite Haftbefehl wurde bereits aus dem Ungarischen übersetzt, doch zu einer Auslieferung dürfte es wohl nicht kommen. Heimische Behörden liefern Österreicherinnen und Österreicher meist nicht aus, sondern starten ein Inlandsverfahren. Dieses sei auch eingeleitet worden, sagte Kroschl. "Die Frau kann nämlich auch hier in Österreich für Straftaten im Ausland verfolgt werden", erklärte er weiter. Bei den ungarischen Behörden habe man um sämtliche Akten und bisherige Ermittlungsergebnisse angesucht.

(FJ/APA)

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