Tigerhandel in Litauen

Vier Pfoten deckt auf

(10.10.2019) Schon wieder ein grausamer Fall von Tigerhandel aufgedeckt – diesmal in Litauen! Auf dem Gelände eines Zoos wurden Tigerwelpen in finsteren Boxen gefunden, berichtet die Tierschutzorganisation Vier Pfoten. Die erst sechs Wochen alten Welpen sind für jeweils 6.000 Euro im Internet zum Verkauf angeboten worden. Auch vor Dokumentenfälschung hätte der Händler nicht zurückgeschreckt. Der Zustand der Welpen sei fürchterlich gewesen, so Martin Bauer von Vier Pfoten. Die Tiere wären auch zu früh von der Mutter getrennt worden und hätten nach dem Verkauf wohl auch nicht lange zu leben gehabt, heißt es von Seiten der Tierschutzorganisation.

Solche Zuchtstationen wie in Litauen sind leider keine Seltenheit in Europa. Der kommerzielle Handel mit Tigern in Europa und der Export in den asiatischen Raum sei laut der Tierschutzorganisation zu einem Multimillionen-Geschäft geworden. Die Tigerbabys werden nicht nur als private Haustiere, sondern auch für die traditionelle asiatische Medizin verkauft. Dort werden die Tiere dann geschlachtet, in Einzelteile zerlegt und weiterverarbeitet.

Das Problem sind vor allem die derzeitigen Regelungen, die es überhaupt erst erlauben, mit Tigern Handel zu führen. Dadurch ist es kaum möglich, die genaue Anzahl der in Gefangenschaft lebenden Tiger nachzuvollziehen. Vier Pfoten fordert mit einer Petition, dass die EU den Handel mit Tigern endlich verbietet. Hier kannst du die Petition unterschreiben.

Spitalskapazitäten stehen

"Erste Etappe erreicht"

Ostern: Berge tabu!

Bergretter bitten um Disziplin

Bis zu 67.400 Infizierte in Ö

Studie zeigt Dunkelziffer

Schüsse bei Verfolgungsjagd

18-Jähriger rast davon

Waldbrandgefahr hoch wie nie

"Glasscherbe reicht schon"

Bizzare Verfolgungsjagd

Corona-Verdächtiger flüchtet

Ostergeschenke online: Achtung

Tipps für sicheren Einkauf

Bald keine Kondome?

wegen Corona