Tirol: 48 Schüler missbraucht?

Schwerer Vorwurf gegen Lehrer

(17.09.2020) Schwerer Vorwurf in Tirol: Ein Lehrer aus dem Bezirk Schwaz soll 48 Schüler missbraucht haben! Noch dazu soll er dutzende Videos von sexuellen Handlungen besitzen. "Seit 2009 listet die Anklage 48 Opfer auf. Viele der missbrauchten Buben waren erst 13 Jahre alt", so der Staatsanwaltssprecher Hansjörg Mayr gegenüber der "Tiroler Tageszeitung" über die Dimension des Falls.

Prozess am 16. November
Am 16. November findet der Prozess statt: Der Mann muss sich wegen Vergewaltigung, mehrfach geschlechtlicher Nötigung, wiederholtem sexuellen Missbrauch wehrloser Personen, schwerem sexuellen Missbrauch in 15 Fällen, pornografischer Darstellung Minderjähriger, Missbrauch des Autoritätsverhältnisses und Verstoß gegen das Datenschutzgesetz verantworten.

Heimliche Kameras
Der 39-jährige Lehrer soll die Schüler heimlich gefilmt haben, so etwa beim Duschen oder im WC. Die Kameras waren versteckt - wie in einem Taschenrechner, Ladegerät oder in einem Rauchmelder am Klo. Das berichtet die "Tiroler Tageszeitung". Das ist noch nicht alles: Er soll die Schüler unter einem Vorwand dazu gebracht haben, in seine Wohnung zu kommen. Dort hat er sie gefügig gemacht, indem er ihnen Alkohol gegeben oder sie mit Nachteilen in der Schule bedroht hat.

Untersuchungshaft
Seit Anfang des Jahres befindet sich der Mann in Untersuchungshaft. Eine Mutter hat den Lehrer angezeigt, nachdem sie Verdacht geschöpft hatte, dass der 39-Jährige ihren 13-jährigen Sohn missbrauchen wollte. Bei einer Hausdurchsuchung wurden schließlich Datenträger sichergestellt. Dem Beschuldigten drohen 15 Jahre Haft sowie eine Anstaltseinweisung.

(mt/apa)

Schock: über 600 Intensivpatienten

Die Lage spitzt sich zu

Bilanz der jüngsten Corona-Demo

Festnahmen und Pfefferspray

Fisch & Gecko: "Energiefresser"

Haustier-Stromverbrauch-Check

Begräbnis Prinz Philip

Termin ist fix

Corona-Demos in Wien

Polizei setzt Pfefferspray ein

15-Jähriger droht mit Amok-Lauf

Bei Kanzler-Chat

Impfungen ab 12 Jahren?

Pfizer stellt US-Antrag

Lienz statt Linz?

Taxifahrer hilft aus