Todesstrafe für Homosexuelle

Bei Sex droht Steinigung!

(28.03.2019) Steinigung bis zum Tod

Sterben, weil man gleichgeschlechtlichen Sex hatte! Klingt im Jahre 2019 unglaublich? Genau das wird jetzt aber im südostasiatischen Kleinstaat Brunei zur bitteren Realität. Die ab 3. April geltende Neufassung des Strafgesetzbuches sieht vor, dass homosexuelle Partner bei nachweisbarem Sex zu Tode gesteinigt werden. Grundlage für diese Verschärfung ist die Scharia, die islamische Rechtsprechung, die vom autoritär herrschenden Sultan Hassanal Bolkiah gut geheißen wurde. Dem aus religiösen Quellen abgeleiteten Recht zufolge war Homosexualität schon zuvor illegal.

Amputation von Hand & Bein bei Diebstahl

Auch Diebstähle sollen in Zukunft härter bestraft werden, nämlich mit der Amputation von Hand und Bein. Ersttäter müssen damit rechnen, dass ihnen die rechte Hand amputiert wird. Im Wiederholungsfall droht eine Amputation des linken Beins. Ausländer können ebenso nach dem Scharia-Recht verurteilt werden.

"Sofortiger Stopp" gefordert

Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat den sofortigen Stopp der neuen Gesetzesregeln gefordert, da die geplanten Strafen „grausam und unmenschlich“ sind.

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