Tote Kinder: Brandursache

Bub dürfte gezündelt haben

(28.04.2025) Der Brand in einer Wohnung eines Mehrparteienhauses in Gmünd mit zwei toten Kindern ist laut Ermittlungen auf eine offene Flamme zurückzuführen. Einer der Buben dürfte im Bereich von Matratzen bzw. eines Leintuchs mit einem Feuerzeug gezündelt haben, sagte Polizeisprecher Raimund Schwaigerlehner am Montag auf Anfrage. Weitere Ermittlungen seien notwendig. Die 25-jährige Mutter der Kinder, die beim Brand selbst schwer verletzt worden ist, war bisher nicht vernehmungsfähig.

Bei dem Feuer waren am Samstag ein Ein- und ein Fünfjähriger ums Leben gekommen. Ihre Mutter wurde per Notarzthubschrauber abtransportiert. Sie befand sich am Montag noch im Spital. Ausständig waren in der Causa vorerst auch noch die Obduktionen der beiden Kinder.

Ursachenforschung startete am Sonntag

Die Brandermittlung in der Waldviertler Bezirksstadt ist am Sonntag gestartet und vom Landeskriminalamt Niederösterreich durchgeführt worden. Ein Sachverständiger des Bundeskriminalamts wurde hinzugezogen.

Ausgebrochen war das Feuer am Samstag gegen Mittag. Die beiden Kinder wurden von Helfern in der Brandwohnung entdeckt und umgehend aus dem Gefahrenbereich gebracht. Trotz sofort eingeleiteter Reanimationsmaßnahmen gab es für die Buben keine Hilfe mehr.

Mehrere Bewohner wurden via Hubrettungsgerät sowie mithilfe von Brandfluchthauben durch das Stiegenhaus gerettet. Fünf Personen, bei denen der Verdacht auf Rauchgasvergiftung bestand, wurden in umliegende Kliniken gebracht.

(apa/mc)

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