Treibhausgase halbieren

Bidens Rolle beim Klimagipfel

(22.04.2021) US-Präsident Joe Biden hat zum Auftakt seines Online-Klimagipfels mit Dutzenden Staats- und Regierungschefs zu entschiedenem und schnellem Handeln zur Eindämmung der Erderwärmung gemahnt. "Die Zeichen sind unübersehbar. Die Wissenschaft ist nicht zu leugnen. Die Kosten des Nichtstuns werden immer höher", sagte Biden heute im Weißen Haus. "Wir müssen uns bewegen. Wir müssen schnell handeln, um diese Herausforderungen zu meistern."

Biden warb dafür, in Klimaschutzmaßnahmen auch die wirtschaftlichen Chancen zu sehen: Die Energiewende, der Ausbau der Elektromobilität und Infrastrukturmaßnahmen böten die Gelegenheit, Millionen gut bezahlte Jobs zu schaffen.

Die USA wollen bis zum Ende des Jahrzehnts ihre Treibhausgasemissionen im Vergleich zu 2005 halbieren. Biden bekräftigte sein Ziel, die USA auf den Pfad bringen zu wollen, dass sie spätestens 2050 ihre CO2-Emissionen auf netto null drücken.

China stellte eine Verringerung seines Kohleverbrauchs ab 2025 in Aussicht. Auf dem virtuellen Klimagipfel sagte Staats- und Parteichef Xi Jinping, sein Land wolle Kohlekraftwerke "streng kontrollieren".

Der kanadische Premierminister Justin Trudeau kündigte ehrgeizigere Ziele beim Klimaschutz für sein Land an. Bis 2030 solle das Emissionslevel von 2005 um 40 bis 45 Prozent unterschritten werden, sagte Trudeau. Ziel sei es, die klimaschädlichen Treibhausgasemissionen Kanadas bis 2050 auf netto Null zu drücken. Der britische Premierminister Boris Johnson forderte die Teilnehmer des US-Klimagipfels dazu auf, ihre Bemühungen im Kampf gegen die Erderwärmung zu verstärken.

UNO-Generalsekretär Antonio Guterres verlangte von den Staats- und Regierungschefs der Welt mehr konkrete Schritte im Kampf gegen die Klimakrise. Die nächsten zehn Jahre müssten zu einem "Jahrzehnt der Transformation" werden. Alle Länder müssten sich ehrgeizigere Ziele setzen, unter anderem brauche es Steuern auf den Ausstoß von CO2. Kohle und Öl dürften nicht mehr subventioniert werden und müssten in den Industrieländern bis 2030 auslaufen. "Wir stehen am Rande des Abgrunds. Wir müssen sicherstellen, dass der nächste Schritt in die richtige Richtung geht", so Guterres.

Biden hat 40 Staats- und Regierungschefs zu dem Online-Klimagipfel eingeladen. Das Spitzentreffen soll die Dringlichkeit und den wirtschaftlichen Nutzen von stärkeren Klimaschutzmaßnahmen auf dem Weg zur Klimakonferenz der Vereinten Nationen in Glasgow unterstreichen.

Die Europäische Union hatte sich am Mittwoch endgültig auf ihr Klimaziel für 2030 verständigt: Bis dahin sollen die EU-Emissionen um mindestens 55 Prozent unter dem Wert von 1990 liegen.

(fd/apa)

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