Trump trifft Selenskyj

Ukraine soll Gebiete abtreten

(20.10.2025) Das mit Spannung erwartete Treffen zwischen US-Präsident Donald Trump und dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj ist nach Insiderberichten deutlich eskaliert. Trump soll den ukrainischen Staatschef eindringlich zu Zugeständnissen gegenüber Russland gedrängt haben – inklusive der Abtretung von Gebieten im Osten des Landes.

Trump drängt auf Gebietsabgabe

Trump forderte bei dem Treffen in Washington einen sofortigen Waffenstillstand entlang der aktuellen Frontlinie. Russland und die Ukraine sollten, so Trumps Vorschlag, „dort bleiben, wo ihre Truppen jetzt stehen“. Der Donbas sei „gerade aufgeteilt“ – und man könne es dabei belassen. Alles Weitere sei „sehr schwer auszuhandeln“, sagte der US-Präsident nach dem Gespräch.

An Bord der Air Force One bekräftigte Trump am Sonntag seine Position: „Geht nach Hause, stellt die Kämpfe ein, stoppt das Töten!“ Die Soldaten beider Seiten müssten sich zurückziehen, das Blutvergießen müsse enden.

Enttäuschung in der ukrainischen Delegation

Für die ukrainische Seite war das Treffen nach Angaben von Insidern eine herbe Enttäuschung. Trump habe nicht nur die Lieferung von Tomahawk-Marschflugkörpern abgelehnt, sondern auch angedeutet, er wolle sowohl Moskau als auch Kiew Sicherheitsgarantien geben. Die Delegation empfand diese Aussagen als widersprüchlich und verwirrend.

Trumps Botschaft an Selenskyj soll deutlich gewesen sein: Wenn die Ukraine kein Abkommen mit Russland schließt, drohe dem Land Zerstörung und wirtschaftlicher Zusammenbruch. Laut Teilnehmern des Gesprächs soll Trump mehrfach unflätige Ausdrücke verwendet haben.

Einfluss durch Gespräch mit Putin

Beobachter gehen davon aus, dass Trump bei dem Treffen stark durch ein Telefonat mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin beeinflusst war. Putin hatte zuvor vorgeschlagen, die Regionen Donezk und Luhansk Russland zu überlassen, während die Ukraine kleinere Gebiete aus den Regionen Saporischschja und Cherson erhalten solle.
Die ukrainische Delegation lehnte diesen Vorschlag strikt ab. Die von ihr noch kontrollierten Gebiete im Donbas gelten als strategisch entscheidend, ein Verlust könnte den Weg für weitere russische Offensiven öffnen.

Selenskyj machte nach dem Treffen klar: Die Ukraine werde „dem Aggressor nichts geben und nichts vergessen“. Gleichzeitig kündigte er an, den Kauf von 25 Patriot-Luftabwehrsystemen vorzubereiten, die in den kommenden Jahren geliefert werden sollen. Er zeigte sich außerdem bereit, an einem möglichen Dreier-Treffen zwischen Trump und Putin in Budapest teilzunehmen.

Annäherung zwischen Washington und Moskau?

Während Trump von einer „realistischen Lösung“ spricht, warnt die ukrainische Regierung vor einem gefährlichen Präzedenzfall. Ein Einfrieren der Frontlinien würde Russland faktisch mit großen Gebietsgewinnen belohnen. Der Kreml äußerte sich hingegen optimistisch und bestätigte, dass „ernsthafte Friedensgespräche“ vorbereitet würden.

Frankreich mahnte, Putin dürfe nur dann in die EU einreisen, wenn er einer bedingungslosen Waffenruhe zustimme. In Luxemburg berieten gleichzeitig die EU-Außenminister über ein weiteres Sanktionspaket gegen Russland und Maßnahmen gegen die sogenannte „Schattenflotte“ russischer Tanker. Das Treffen zwischen Trump und Selenskyj markiert eine neue Phase im Ukraine-Konflikt: Die US-Regierung setzt offenbar auf ein Ende des Krieges um jeden Preis – auch, wenn das territoriale Zugeständnisse bedeutet. Für Kiew ist das ein bitteres Signal: Der Rückhalt seines wichtigsten Verbündeten scheint zu bröckeln.

(fd/apa)

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