Über 30 verwahrloste Hunde

Tierquälerprozess in Klagenfurt

Wie konnte diese Frau ihren Hunden nur so etwas antun? Eine 55-Jährige steht heute in Klagenfurt vor Gericht. Sie soll über 30 Hunde gehalten, diese jedoch teilweise komplett verwahrlosen haben lassen. Zwei hatten angeborene Krankheiten, drei weitere waren schwer verletzt und hätten eigentlich behandelt werden müssen.

Das hat die Frau jedoch nicht eingesehen. Stattdessen hat sie sogar noch versucht, mehrere ihrer Hunde vor dem Amtstierarzt zu verstecken, so der Vizepräsident des Landesgerichts Klagenfurt, Manfred Herrnhofer:
"Es wird ihr weiters zur Last gelegt, dass sie zehn Hunde in einem PKW abgestellt hat, welcher sich in kürzester Zeit erhitzt hat. Sie muss sich wegen tiefergehender Tierquälerei verantworten. Das Ganze ist mit bis zu zwei Jahren Freiheitsstrafe bedroht."

Alle Hunde sind der Frau schließlich abgenommen und dem Villacher Tierheim bzw dem TiKo Klagenfurt übergeben worden. Dessen stellvertretende Geschäftsführerin, Ines Buchsteiner:
"Sie wurden bei uns medizinisch versorgt und geschaut, in welchem psychischen Zustand sie sind, mit Hilfe unserer Hundetrainer. Wir können eine sehr erfolgreiche Bilanz ziehen: Es wurden für fast alle Hunde schon neue Plätze gefunden."

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