Uneingeschränkte Schulpflicht

für ukrainische Kids

(11.08.2022) Ab dem neuen Schuljahr wird die Schulpflicht auch uneingeschränkt für ukrainische Kids gelten. Zuletzt waren 11.000 ukrainische Kinder und Jugendliche im österreichischen Schulsystem - mit dieser Zahl wird auch zu Beginn des neuen Schuljahrs gerechnet. Gleichzeitig bereite man sich darauf vor, bis zu 50.000 Schülerinnen und Schüler integrieren zu müssen, so Bildungsminister Martin Polaschek (ÖVP) bei einer Pressekonferenz am Donnerstag.

Im vergangenen Schuljahr habe man die Schulpflicht-Bestimmungen sehr flexibel gehandhabt, betonte der Minister. Viele vor allem später gekommene Kinder und Jugendliche hätten über Distance Learning noch Angebote aus der Ukraine angenommen, wo das Schuljahr bereits Anfang Juni endete. Diese werden von dortiger Seite nun aber zurückgefahren. Kinder, die etwa erst im Mai gekommen seien, wären zu kurz da gewesen, um einen Abschluss in Österreich machen zu können - daher habe man geschaut, dass sie ein ukrainisches Zeugnis erlangen können.

Nun sollen alle Kinder und Jugendlichen sofort in die Klassen kommen. In unterrichtsfreien Zeiten dürfen ukrainische Schüler aber weiter schulische Infrastruktur nutzen, um etwaigem Online-Unterricht aus der Ukraine zu folgen. Gleichzeitig will man den muttersprachlichen Unterricht ausbauen - etwa durch Freigegenstände. Nach wie vor soll über Sonderverträge auch Personal aus der Ukraine als Assistenzkräfte angestellt werden, um die heimischen Lehrkräfte beim Unterricht zu unterstützen. Das gilt nicht nur für Lehrerinnen und Lehrer, sondern auch etwa für Psychologinnen und Psychologen.

(mt/apa)

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