Unfälle: Junge überschätzen sich

Es liegt einfach an Selbstüberschätzung und erhöhter Risikobereitschaft. Verkehrsexperten sind von der gestrigen Schockstudie der Allianz wenig überrascht. Demnach sind ja Verkehrsunfälle die Todesursache Nummer 1 bei jungen Erwachsenen zwischen 18 und 24. Alle 80 Sekunden stirbt weltweit ein junger Mensch im Straßenverkehr.

Die junge Generation hat dabei auch noch der Verlockung von Smartphone und Co. zu widerstehen, sagt ÖAMTC-Verkehrspsychologin Marion Seidenberger:
„Natürlich ist man als junger Fahrer sehr der neuen Kommunikation zugewandt, das heißt SMS, Handys, Navigationsgeräte. Man unterschätzt natürlich, dass diese Dinge sehr viel Zeit brauchen. Das heißt: Es fehlt einem die Reaktionszeit für den Straßenverkehr und leider ist die Neugier oft größer, so dass man nachschaut, wenn eine neue SMS oder Sonstiges hineinkommt.“

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