Unwetter: Spur der Verwüstung

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(20.11.2019) Die Unwetterlage entspannt sich langsam, was bleibt ist eine Spur der Verwüstung. In Teilen Salzburgs, Kärntens und Tirol kann teilweise immer noch keine Entwarnung gegeben werden. In anderen Teilen beginnen die Aufräumarbeiten und der Schaden wird erst richtig sichtbar.

Tirol

Das Land Tirol geht momentan von zehn Millionen Euro Schaden aus. Derzeit entspannt sich die Situation zwar langsam, "wir müssen aber weiterhin auf der Hut sein", so Landeshauptmann Günther Platter. Das Land stellt jetzt Mittel aus den Katastrophenfonds zur Verfügung.

Die tatsächliche Summe ist noch nicht abschätzbar, da sich vor allem die Lage in Osttirol noch nicht verbessert hat. In Spitzenzeiten sind während der Unwettersituation alleine in Osttirol 1.800 Einsatzkräfte gleichzeitig im Einsatz gewesen. Einige Straßen sind immer noch gesperrt, im Laufe des Tages soll sich die Wetterlage aber verbessern.

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Kärnten

Seit Beginn der Unwetter haben die Kärntner Feuerwehren bis gestern ganze 1.215 Einsätze geleistet. Die Hochwassersituation hat sich entspannt, die erwarteten Niederschläge sollten zum Glück auch keine wesentlichen Pegelanstiege mehr bringen. Vor allem im Bezirk Spittal/Drau gibt es aber noch zahlreiche Straßensperren.

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Besonders stark betroffen ist immer noch das Mölltal, wo auch zahlreiche Schulen geschlossen bleiben. Die Lawinengefahr ist laut dem Lawinenwarndienst immer noch sehr hoch. In den Bezirken Hermagor und St. Veit/Glan sind Aufräumarbeiten angesagt, die Schäden durch Überflutungen und Vermurungen sind momentan noch nicht abschätzbar.

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Salzburg

Nach dem heftigen Starkregen mit unzähligen Erdrutschungen und Murenabgängen im südlichen Teil Salzburgs sind die Aufräumarbeiten voll im Gang. Mit Erkundungsflügen ist erst das Ausmaß des Unwetters festgestellt worden. Alleine im Gasteinertal und im Raurisertal sind jeweils hunderte abgerutschte Hänge gesichtet worden.

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"Wir arbeiten nun alle Schadensfälle nach Priorität ab. Wir schauen, dass zunächst die wichtigste Infrastruktur wiederhergestellt und die evakuierten Häuser wieder bewohnt werden können", so ein Katastrophenreferent. Gestern sind alleine im Pongau noch ca. 20 Häuser aus Sicherheitsgründen evakuiert worden. Die B311 hat für Probleme gesorgt, da sie im Bereich Schwarzach seit gestern unbefahrbar ist.

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