Verhütungs-Spiralen fehlerhaft

600 Frauen klagen

(28.05.2021) Aufgrund eines Materialfehlers soll jetzt der spanische Hersteller der Verhütungsspirale "Eurogine" geklagt werden. Mehr als 600 Frauen haben sich beim österreichischen Verbraucherschutzverein VSV gemeldet. Zusätzlich soll auch die Republik Österreich geklagt werden. Zwei Jahre zu spät hat die Bundesagentur für Gesundheitswesen (BASG) die Warnungen des Herstellers veröffentlicht.

Die Flügel bei manchen Spiralen seien abgebrochen, was teilweise zu schweren Schäden und ungewollten Schwangerschaften führte. Der Obmann des Verbraucherschutzvereines, Peter Kolba, gibt an, dass sich über 600 Frauen diesbezüglich gemeldet haben: „2018 meldete der spanische Produzent der BASG die Probleme mit ,Eurogine', aber dort reagierte man erst 2020. Und das erst nach Medienanfragen!" Die Krone berichtet, dass die Rückrufe durch den Hersteller für ausreichend erachtet wurden. "Dabei kannte man in Spanien ja weder die Frauen noch deren Fachärzte. Damit macht man aber ,Eurogine' die Mauer, weil in Spanien argumentiert wird, dass es nur wenige Schadensfälle gibt. Ich hoffe, dass der neue Gesundheitsminister mit dem offensichtlichen Schlendrian bei Gesundheitswarnungen aufräumt", so Kolba.

(LG)

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