Vulkanausbruch in Japan

Nach dem tödlichen Vulkanausbruch in Japan suchen hunderte Rettungskräfte nach weiteren Opfern. Wegen der starken Schwefelwolken und giftigen Gase und weil neue Erschütterungen drohen, muss der Bergungseinsatz aber immer wieder unterbrochen werden. Der Ausbruch des Vulkans 'Ontakesan' hat am Samstag zahlreiche Wanderer überrascht, mehr als 30 Menschen dürften ums Leben gekommen sein, Dutzende weitere wurden verletzt.

Dieser Überlebende schildert die schrecklichen Minuten:
"Die Steine sind wie Hagelkörner auf uns heruntergeprasselt. Wir konnten nicht atmen, wir haben Tücher vor unseren Mund gehalten. Auch unsere Augen mussten wir bedecken."

Samstag

Mindestens dreißig Todesopfer hat ein Vulkanausbruch in Japan gefordert, eine riesige Asche- und Rauchsäule hat das Land in Panik versetzt.

Der 3067 Meter hohe Ontake-Vulkan ist ganz ohne Vorwarnung ausgebrochen. Augenzeugen berichten von einem donnerartigen Knall und wenig später soll sich der Himmel verdunkelt haben. Rund 250 Wanderer sind in dem Gebiet von dem Ausbruch und der massiven Aschewolke überrascht worden. Die Hälfte von ihnen konnte noch selbst ins Tal absteigen, etliche haben schwer verletzt auf Berghütten ausgeharrt. Für viele ist aber jede Hilfe zu spät gekommen.

Die Behörden warnen vor weiteren Eruptionen. Das letzte Mal ist der Vulkan 1991 ausgebrochen, damals hat er fast 200.000 Tonnen Asche ausgestoßen.

Wanderer haben mit ihren Handys den Ausbruch gefilmt.

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