Drängeln und Rasen im Schnee fatal

Die Menschen auf Österreichs Straßen fahren im Winter zu schnell und zu knapp auf! Darauf machen Experten nach der Massenkarambolage gestern auf der A1 in Niederösterreich aufmerksam. 13 Menschen wurden verletzt, 65 Autos sind kaputt, die Autobahn war stundenlang gesperrt. Jeder fünfte Unfall passiert laut Experten, weil der Sicherheitsabstand zu gering ist. Aber auch zu hohes Tempo ist ein Problem. Bei schlechter Sicht und rutschiger Fahrbahn braucht man beim Bremsen nämlich drei Mal länger, bis man steht.

Christian Gratzer vom Verkehrsclub Österreich:
“Diese Kombination ist bei winterlichen Fahrverhältnissen fatal. Der gestrige Tag hat gezeigt, dass trotzdem oft noch zu schnell gefahren wird. Man kann es nicht oft genug sagen: Tempo reduzieren, Sicherheitsabstand einhalten und voll konzentriert fahren. Man soll sich also auf keinen Fall ablenken lassen und zum Beispiel nicht telefonieren.“

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