Virologe: Lockdown war zu spät

Kritik an Zögern der Politik

(04.11.2020) Der zweite Lockdown war viel zu spät! Mit dieser Aussage sorgt jetzt der Virologe Richard Greil für Aufsehen. Seiner Meinung nach hätte die Regierung das Land bereits vor rund sechs Wochen wieder dicht machen sollen. Durch das lange Herauszögern der Maßnahmen habe man sowohl das Contact Tracing als auch die Spitalskapazitäten überfordert.

Der zweite Lockdown in Österreich sei laut Greil bereits im September absehbar gewesen. Nun würde man sich aber in einer sehr kritischen Situation befinden - mit einer beinahe 50 Prozent höheren Hospitalisierungsrate als im März.

Weiters kritisiert Greil, der auch als Primar am Uniklinikum Salzburg tätig ist, dass seitens der Regierung bisher immer öffentlich beteuert wurde, keinen zweiten Lockdown zu wollen, obwohl es für die Virologen absehbar gewesen sei. Er wünsche sich von der Politik mehr Ehrlichkeit. Nach dem zweiten Lockdown werde es vermutlich noch mehrere Lockdowns brauchen, bis die Krankheit wieder ausgelöscht sei. Die Regierung sollte also ehrlicher sein beim Informieren der Bevölkerung.

(APA/CJ)

Kurz will „Grünen Pass“

Reisefreiheit für Geimpfte

Politiker als Sprayer

FPÖ schließt Vandalen aus

Sängerin Ellie Goulding

Freude über Babybauch

Broccoli gewinnt Konsum-Ente

Ärgerlichstes Lebensmittel 2020

Dominic Thiem nominiert

für Laureus Award

86 tote Delfine

vor Mosambiks Küste

Mayrhofen im Zillertal

sperrt ab Samstag zu

Größter Kokain-Fund Europas

im Hamburger Hafen