Irre Festnahme

Polizei hält Vogelkot für Koks

Irre Festnahme im US-Bundesstaat South Carolina! Auf dem Auto eines College-Quarterbacks hat die Polizei „Vogelkot“ gefunden. Doch das Skurrile: Die Beamten haben geglaubt, es handle sich dabei um Kokain.

Der Sportler ist am 31. Juli mit seinem Auto in Clinton unterwegs gewesen, als ihn plötzlich die Polizei anhält. Der Vorwurf: Geschwindigkeitsüberschreitung. Sofort haben die Polizisten begonnen, sein Auto zu durchsuchen. Auf der Motorhaube haben die beiden dann eine "weiße Substanz" gefunden.

„Was ist das weiße Zeug auf der Vorderseite deiner Motorhaube, Mann?“ fragt der Sheriff. Der Quarterback hat darauf rasch geantwortet: „Vogelscheiße“.

Der Polizist hat allerdings immer und immer wieder wiederholt, dass die Substanz nicht wie Vogelkot aussehe und er dafür auch einen genauen Beweis habe. „Ich schwöre bei Gott, es ist nicht Vogelkacke, weil ich es gerade getestet habe und es pink wurde“, sagt der Sheriff.

Der Quarterback ist dann wegen Geschwindigkeitsüberschreitung und Drogenbesitzes verhaftet, angeklagt und anschließend sogar noch von seinem Team suspendiert worden.

Kurze Zeit später berichtet auch die Internetplattform "TMZ Sports", dass die Staatsanwaltschaft die Anklage fallen gelassen hat, weil die Substanz doch kein Kokain gewesen ist. „Der Gerichtsmediziner hat festgestellt, dass keine illegale Substanz nachgewiesen wurde“, so die Erklärung.

Die Situation wird für den Sportler doch keine Konsequenzen haben. Er darf jetzt wieder Football spielen. Wie es mit dem Polizisten weitergeht ist unklar.

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