volle Kindergärten

trotz lockdown!

(19.01.2021) Viele Eltern brauchen einen Platz für Ihre Kids. Nicht nur in einigen Schulen, auch in Kindergärten ist vom derzeit geltenden Lockdown vielfach nichts zu merken. "Ganz viele Einrichtungen sagen uns, dass die Häuser voll sind", berichtet die Sprecherin des Netzwerks 'elementare Bildung Österreich' (NeBÖ), Natascha Taslimi.

In den meisten Bundesländern besuchen derzeit fast zwei Drittel der Kinder die Krippe oder den Kindergarten. Ausreißer sind Tirol mit 40 % Auslastung und Oberösterreich mit 75 % Auslastung, so ein Rundruf der APA. Auf einem ähnlichen Niveau sind die Betreuungsquoten derzeit in Salzburg (66%), Wien (65 %), dem Burgenland (63%), Niederösterreich (60%) und Vorarlberg (bis zu 59 %).

"Wenn die Gruppen voll sind und das Personal da ist, wie angegeben, wird das zu machen sein. Aber wenn Pädagoginnen oder Assistentinnen krank sind, wird es sicher schwierig", betont NeBÖ-Sprecherin Taslimi. Immerhin seien die Kindergärten sehr bemüht, in den Kernzeiten - wie in den Corona-Präventionsmaßnahmen empfohlen - die Gruppen nicht zu durchmischen. In den Sammelgruppen in der Früh und am Nachmittag sei das allerdings schon aus wirtschaftlichen Gründen einfach nicht machbar.

Dass nur Kinder System-relevanter Berufsgruppen kommen dürfen, will Taslimi nicht. Sie fordert stattdessen, dass die Kindergärten, Sonderkindergärten und Horte, aber auch Kindergruppen und Tageseltern, nun rasch mit der neuesten Generation an Antigen-Schnelltests ("Nasenbohrertests") ausgestattet werden, damit das Personal sich schnell und unkompliziert am Standort testen kann.

Außerdem gebe es Engpässe bei Schutzmaterial wie Handschuhen, Desinfektionsmittel oder auch Masken, die die Pädagoginnen vor allem beim Kontakt mit den Eltern beim Bringen oder Abholen benötigen würden. "Dort, wo sie mit anderen Erwachsenen in Kontakt treten, wäre es wahnsinnig hilfreich, wenn ausreichend FFP2-Schutzmasken an den Standorten vorhanden wären, damit sich das Personal einfach geschützt fühlt."

Regelmäßige Testungen der Kinder stehen hingegen nicht auf dem Forderungskatalog der NeBÖ-Sprecherin. Im Kindergarten gäbe es schlicht keine Personalressourcen, um diese durchzuführen. "Das könnte nur an die Eltern delegiert werden."

(APA/fd)

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